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Über diese Datenbank

Im Rahmen des vom Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten Projekts Ludwig Tiecks Bibliothek. Anatomie einer romantisch-komparatistischen Büchersammlung (Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Achim Hölter, M.A., FWF-Projekt P 26814) wird die berühmte Büchersammlung Ludwig Tiecks (1773-1853) seit Oktober 2014 rekonstruiert. Tiecks Bibliothek enthielt wertvolle und seltene Drucke vom 16. Jahrhundert bis zu seiner Gegenwart und wurde 1849/50 in einer Auktion in Berlin verkauft.

Diese Datenbank versteht sich als virtuelle Version seiner Bibliothek. Ihr Inhalt beruht dabei maßgeblich auf dem Auktionskatalog der Berliner Bücherauktion (Catalogue de la bibliothèque célèbre de M. Ludwig Tieck qui sera vendue à Berlin le 10. décembre 1849 et jours suivants par MM. A. Asher & Comp. Berlin 1849. Ein Digitalisat des Katalogs aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek finden Sie hier), sowie auf Zeugnissen zum Buchbesitz und Lektürekosmos Tiecks in Briefen, den Geschäftsbüchern seines Verlegers und weiteren historischen Quellen wie den Ausleihregistern der Universitätsbibliothek Göttingen. Durch die Auktion wurde Tiecks Bibliothek in ganz Europa verstreut. Die Datenbank vereint die Bestände auf virtueller Ebene wieder und verzeichnet die heutigen Standorte der Bücher. Seit 2014 konnten bereits tausende Bände der Bibliothek in Deutschland, England, Österreich, Polen und Russland lokalisiert werden. Zu all jenen Bänden, deren gegenwärtiger Standort ermittelt werden konnte, finden sich ausführliche Beschreibungen ihrer materiellen Eigenschaften in der Datenbank. Zudem sind – wo vorhanden – die digitalen Ausgaben dieser Bücher verlinkt. Diese und alle Titel, deren Besitz durch Tieck dokumentiert ist, wurden nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) geordnet und lassen sich in der Datenbank auf verschiedenen Ebenen sortieren und durchsuchen. Wo vorhanden, wurden für die Abbildung der Titelblätter Reproduktionen der Originale aus Tiecks Besitz verwendet. Sonst wurden frei verfügbare Reproduktionen gleicher Titelblätter aus verschiedensten Quellen verwendet (im Dateinamen durch den Zusatz „Bsp“ gekennzeichnet). Sollte eine Abbildung unbeabsichtigt Rechte verletzen, so werden wir diese auf entsprechenden umgehend entfernen und durch eine andere verfügbare Reproduktion ersetzen.

Hinweise zur Benutzung der Datenbank und der Suchmaske finden Sie hier.

Das Forschungsprojekt Ludwig Tiecks Bibliothek läuft noch bis September 2022. Bis zu diesem Zeitpunkt werden laufend Ergänzungen und Änderungen an der Datenbank durchgeführt. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten werden alle Funktionen als Open Access Datenbank zur Verfügung stehen. Sollten Sie zu Recherchezwecken bereits jetzt Zugriff auf die Einträge und die Suchmaske der Datenbank benötigen, .

Hinweis zur Vollständigkeit der bibliographischen Angaben: Alle Datenbank-Einträge, die auf dem Auktionskatalog der Bibliotheca Tieckiana beruhen, enthalten im Feld „Nummern in Auktionskatalogen - 1. Asher-Katalog“ einen entsprechenden Eintrag. Konnten diese Titel bislang nicht lokalisiert werden, basiert der Eintrag allein auf den im Auktionskatalog angegebenen Informationen. Diese enthalten häufig Tippfehler, Abkürzungen oder falsche bibliographische Informationen. Die Angaben aus dem historischen Katalog entsprechen somit nicht den gegenwärtigen bibliographischen Standards. Diese und alle anderen Datenbank-Einträge sollen künftig in einem umfassenden Korrekturdurchgang überarbeitet und den heutigen Standards entsprechend erfasst werden.

Wenn Sie uns zitieren möchten: Wenn Sie auf ein Buch aus dem Besitz Ludwig Tiecks verweisen möchten, auf das Sie über unsere Datenbank aufmerksam wurden, schlagen wir eine Zitation wie folgt vor: „[Titel, ggf. Standort, Signatur]. Vgl. Besitznachweis bei: Ludwig Tiecks Bibliothek. Anatomie einer romantisch-komparatistischen Büchersammlung. Datenbank entstanden unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Hölter. Wien 2018. URL: (aufgerufen am ...).“

 

Struktur und Design:
Die technische Realisierung erfolgte durch das Medienzentrum (MZ) der TU Dresden. Die Datenbank basiert auf dem WCMS-System Plone in Kombination mit dem Plugin CMFBibliographyAT.

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